Der VBE Hessen kritisiert, dass es für die Umsetzung des Digitalpakts 2.0. weiterhin kein flächendeckendes Konzept gibt.
Kurz vor Weihnachten haben sich Bund und Länder auf eine Fortsetzung des Digitalpakts für die Schulen verständigt, seit 1. Januar 2026 läuft dieser offiziell. Positiv ist aus Sicht des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Hessen, dass die Antragsverfahren entbürokratisiert wurden, so dass Schulen einfacher und schneller geplante Maßnahmen umsetzen können.
Es bleibt allerdings ein zentraler Kritikpunkt: „Die Schulträger sind weiter in der Verantwortung für die Digitalisierung der Schulen und ein Ende des Flickenteppichs aus unterschiedlichsten Hardware- und Software-Komponenten ist nicht in Sicht“, erläutert der VBE-Landesvorsitzende Stefan Wesselmann. „Wenn Bildungsgerechtigkeit unser Ziel ist, brauchen wir aber Standards für die Ausstattung an allen hessischen Schulen!“
Zu den wichtigen Standards zählen u.a.:
Planungssicherheit – mit einem Digitalpakt 3.0
„Der Digitalpakt 2.0 war überfällig. Insofern sind wir froh, dass die Schulen nun wenigstens in den nächsten fünf Jahren Geld für die Modernisierung ihrer digitalen Infrastruktur haben“ kommentiert der VBE-Landesvorsitzende Stefan Wesselmann. „Allerdings wird auch dann die Digitalisierung der Schulen nicht abgeschlossen sein. Um den Schulen langfristig Planungssicherheit zu geben, müssen weitere Gelder für die Digitalisierung fließen. Und zwar am besten nicht erst wieder nach zähen Verhandlungen und einer Finanzierungspause!“
Zum Weiterlesen:
Was der VBE Hessen unter digitaler Schule versteht, haben wir unserer Position „Ein Masterplan für die Digitalisierung“ beschrieben.